
• « Eine Lichttherapie könnte allen weiblichen Jugendlichen verschrieben werden, die an Ernährungsstörungen leiden. » (Int eat Disord, Januar 2003 Vol 33 76-77).
Empfohlene Anwendung : ½ Stunde Lichttherapie, morgens (möglichst in den ersten 2 Stunden nach dem Aufstehen).
Wenn unser Gehirn im Herbst und im Winter dem Tageslicht weniger lang ausgesetzt ist, funktioniert es im „Nacht“-Modus. Es kommt also zu chemisch bedingten Störungen.
Der Melatoninspiegel (das von der Epiphyse bzw. vom Corpus pineale produzierte Nachthormon) steigt an und verursacht Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Gleichzeitig sinkt der Serotoninspiegel (also des Neurotransmitters, der von den serotoninergen Zellen abgegeben wird). „Dies könnte“, nach Aussagen von Professor Touitou, „den verstärkten Appetit auf Süßes erklären“.
Die Lichttherapie führt zu einem Anstieg des Serotoninwertes. Dies ließe sich mit einer eiweißreichen „Stoffwechseldiät“ verbinden, über die das für die Produktion von Serotonin erforderliche Tryptophan zugeführt werden könnte (eine diesbezügliche Studie läuft derzeit).
10% der Jugendlichen leiden an falschem Ernährungsverhalten. Eine japanische Studie zeigte, dass 40 % der weiblichen Jugendlichen an einer SAD litten. In der Studie erklärten die Autoren nicht, warum Fresssüchtige für diese Form der Depression empfänglicher waren. Doch Wissenschaftler schlagen vor, man könne allen weiblichen Jugendlichen, die an Ernährungsstörungen leiden, eine Lichttherapie verschreiben. (Int eat Disord, Januar 2003 Vol 33 76-77).
Bei der Fresssucht handelt es sich um eine Fehlernährung: Der Patient nimmt (oft heimlich) große Mengen an Nahrung auf.
Dr. Ray LAM von der University of British Columbia (Vancouver, Kanada) wies nach, dass eine tägliche Lichttherapie (1/2 Stunde bei 10.000 Lux) über einen Behandlungszeitraum von zwei Wochen die Fresssucht deutlich bremste und dabei auch die SAD nachließ. Vier Wochen später war die Fresssucht um 50% zurückgegangen.
Eine Studie von Forschern der Boston-University zeigte, dass man die Lichttherapie bei Personen verwenden kann, die an Fresssucht oder Appetitlosigkeit leiden und deren Zustand sich während der Winterzeit verschlechtert. Diese Vermutungen wurden in der Folge bestätigt.
Empfohlene Anwendung : ½ Stunde Lichttherapie, morgens (möglichst in den ersten 2 Stunden nach dem Aufstehen).
Wenn unser Gehirn im Herbst und im Winter dem Tageslicht weniger lang ausgesetzt ist, funktioniert es im „Nacht“-Modus. Es kommt also zu chemisch bedingten Störungen.
Der Melatoninspiegel (das von der Epiphyse bzw. vom Corpus pineale produzierte Nachthormon) steigt an und verursacht Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Gleichzeitig sinkt der Serotoninspiegel (also des Neurotransmitters, der von den serotoninergen Zellen abgegeben wird). „Dies könnte“, nach Aussagen von Professor Touitou, „den verstärkten Appetit auf Süßes erklären“.
Die Lichttherapie führt zu einem Anstieg des Serotoninwertes. Dies ließe sich mit einer eiweißreichen „Stoffwechseldiät“ verbinden, über die das für die Produktion von Serotonin erforderliche Tryptophan zugeführt werden könnte (eine diesbezügliche Studie läuft derzeit).
10% der Jugendlichen leiden an falschem Ernährungsverhalten. Eine japanische Studie zeigte, dass 40 % der weiblichen Jugendlichen an einer SAD litten. In der Studie erklärten die Autoren nicht, warum Fresssüchtige für diese Form der Depression empfänglicher waren. Doch Wissenschaftler schlagen vor, man könne allen weiblichen Jugendlichen, die an Ernährungsstörungen leiden, eine Lichttherapie verschreiben. (Int eat Disord, Januar 2003 Vol 33 76-77).
Bei der Fresssucht handelt es sich um eine Fehlernährung: Der Patient nimmt (oft heimlich) große Mengen an Nahrung auf.
Dr. Ray LAM von der University of British Columbia (Vancouver, Kanada) wies nach, dass eine tägliche Lichttherapie (1/2 Stunde bei 10.000 Lux) über einen Behandlungszeitraum von zwei Wochen die Fresssucht deutlich bremste und dabei auch die SAD nachließ. Vier Wochen später war die Fresssucht um 50% zurückgegangen.
Eine Studie von Forschern der Boston-University zeigte, dass man die Lichttherapie bei Personen verwenden kann, die an Fresssucht oder Appetitlosigkeit leiden und deren Zustand sich während der Winterzeit verschlechtert. Diese Vermutungen wurden in der Folge bestätigt.