
• Der Betroffene schläft früh ein und wacht früh auf :
Empfohlene Anwendung: ½ Stunde Lichttherapie , abends (normalerweise gegen 17 Uhr).
Empfohlene Anwendung: ½ Stunde Lichttherapie , abends (normalerweise gegen 17 Uhr).
• Der Betroffene schläft spät ein und wacht spät auf:
Empfohlene Anwendung: ½ Stunde Lichttherapie morgens, nach dem Aufstehen.
Um das Schlafproblem grundlegend zu lösen, sollten Sie Ihren Schlaf so anpassen, dass Sie die Therapie alle 3 Tage um je 15 Minuten vorziehen.Bsp.: Sie legen sich um 3 Uhr schlafen und wachen um 11 Uhr auf :
Empfohlene Anwendung: ½ Stunde Lichttherapie morgens, nach dem Aufstehen.
Um das Schlafproblem grundlegend zu lösen, sollten Sie Ihren Schlaf so anpassen, dass Sie die Therapie alle 3 Tage um je 15 Minuten vorziehen.Bsp.: Sie legen sich um 3 Uhr schlafen und wachen um 11 Uhr auf :
1. bis 3. Tag: ½ Stunde Lichttherapie um 11 Uhr morgens
4. bis 6. Tag: ½ Stunde Lichttherapie um 10 Uhr 45 morgens
7. bis 9. Tag: ½ Stunde Lichttherapie um 10 Uhr 30 morgens usw.
Der Schlaf selbst wird durch einen zirkadianen Rhythmus (24 Stunden) beeinflusst :
4. bis 6. Tag: ½ Stunde Lichttherapie um 10 Uhr 45 morgens
7. bis 9. Tag: ½ Stunde Lichttherapie um 10 Uhr 30 morgens usw.
Der Schlaf selbst wird durch einen zirkadianen Rhythmus (24 Stunden) beeinflusst :
• In der ersten Nachthälfte überwiegt der langsame Tiefschlaf, der REM-Schlaf tritt dagegen vor allem in der zweiten Nachthälfte auf.
• Die Einschlafzeiten sind ebenfalls zyklischen Schwankungen unterworfen. Sie hängen davon ab, wann sich der Einzelne schlafen legt. Um 20 Uhr kann die Zeit bis zum Einschlafen bei jungen Menschen mehr als 50 Minuten dauern, um 7 Uhr morgens kann dagegen die Wachzeit vor dem Einschlafen bei den gleichen Personen auf unter 5 Minuten abfallen.
• Auch die Schlafdauer hängt von der Zeit des Schlafengehens ab. Geht man um 20 Uhr zu Bett, kann der Schlaf mehr als 9 Stunden dauern und legt man sich um 7 Uhr morgens zu Bett, so verkürzt er sich.
• Die Einschlafzeiten sind ebenfalls zyklischen Schwankungen unterworfen. Sie hängen davon ab, wann sich der Einzelne schlafen legt. Um 20 Uhr kann die Zeit bis zum Einschlafen bei jungen Menschen mehr als 50 Minuten dauern, um 7 Uhr morgens kann dagegen die Wachzeit vor dem Einschlafen bei den gleichen Personen auf unter 5 Minuten abfallen.
• Auch die Schlafdauer hängt von der Zeit des Schlafengehens ab. Geht man um 20 Uhr zu Bett, kann der Schlaf mehr als 9 Stunden dauern und legt man sich um 7 Uhr morgens zu Bett, so verkürzt er sich.
Der Wach-Schlaf-Rhythmus hängt jedoch auch von einer homöostatischen Regulierung ab (dem Versuch des Organismus, die biologischen Parameter angesichts äußerer Änderungen konstant aufrechtzuerhalten).
Zum Beispiel: Nach einer „durchwachten“ Nacht wird die Schlafdauer der folgenden Nacht nur auf ungefähr 10 bis 12 Stunden ausgedehnt. Es kommt also zur Häufung eines Faktors, der den fehlenden Schlaf berücksichtigt (Schlafdefizit).Nach dem Modell Dr. Bordelys (Anfang der 80er Jahre) sei Serotonin die Substanz, die die homöostatischen Faktoren berücksichtigt, und (das in der Epiphyse aus dem Serotonin hervorgegangene) Melatonin mit seiner schlafauslösenden und Körpertemperatur senkenden Wirkung jene Substanz, die die zirkadianen Faktoren berücksichtigt.
Schlafstörungen können als Fehlfunktion unserer biologischen Uhr betrachtet werden.
« Die Phototherapie gilt als beste nicht medikamentöse Behandlung zur Bekämpfung von Schlafstörungen ».